Was ein Artikel kostet – drei Preisstufen mit wachsender Medienqualität

Was kostet ein Artikel über Sie? Preise, Portale und Ablauf ehrlich erklärt

Zwei Browser-Tabs, zwei Anbieter: Der linke wirbt mit Veröffentlichungen zum Schnäppchenpreis, der rechte möchte über Preise „gern im persönlichen Gespräch" sprechen. Sie schließen beide Tabs mit demselben Gefühl — irgendetwas stimmt hier nicht. Dabei ist die Frage völlig berechtigt: Was kostet ein redaktioneller Artikel über Ihre Person wirklich? Hier ist die ehrliche Antwort — mit Spannen, Ablauf und den Warnzeichen, an denen Sie unseriöse Angebote erkennen.

Die ehrliche Antwort zuerst: eine Spanne, kein Katalogpreis

Der Preis einer Veröffentlichung besteht aus zwei Teilen: dem Platz im Medium, den das Medium selbst bepreist, und der redaktionellen Arbeit — Themenfindung, Interview, Text, Abstimmung. Weil beide Teile je nach Medium stark variieren, gibt es keinen Einheitspreis. Aber es gibt eine nachvollziehbare Logik:

  • Nischen- und Regionalportale: der günstigste Einstieg, meist im dreistelligen Bereich.
  • Branchen- und Fachmedien: gehobener dreistelliger bis vierstelliger Bereich — Fachredaktionen prüfen genauer und erreichen ein spitzeres Publikum.
  • Bekannte Wirtschafts- und Nachrichtenmedien: vierstellig.
  • Top-Titel mit großer Reichweite: vierstellig bis fünfstellig, häufig nur individuell planbar.

Wichtig: Das sind Orientierungsgrößen, keine Preisliste. Jedes Medium setzt eigene Konditionen, und diese ändern sich. Misstrauisch sollten Sie in beide Richtungen sein — bei Mondpreisen ohne erkennbare Gegenleistung genauso wie bei Angeboten, die so billig sind, dass darin weder ein ordentlicher Text noch ein echtes Medium stecken kann.

Wovon der Preis wirklich abhängt

Reichweite und Bekanntheit des Mediums. Je mehr Menschen ein Medium erreicht und je bekannter sein Name ist, desto teurer der Platz. Sie zahlen auch für den Satz „erschienen bei …" — und der wirkt nur, wenn das Medium etwas gilt.

Redaktionsaufwand. Ein Porträt mit Interview, sorgfältiger Recherche und Korrekturschleifen kostet mehr Arbeitszeit als eine kurze Meldung. Guter Text ist Handwerk, und Handwerk hat einen Mindestaufwand.

Exklusivität und Umfeld. Ein Beitrag in einem kuratierten Fachmagazin mit strenger Redaktion ist knapper — und damit wertvoller — als ein Platz auf einem Portal, das vieles veröffentlicht.

Prüf- und Abstimmungsprozesse. Medien mit Redaktionsplan und inhaltlichen Standards brauchen mehr Abstimmung. Das kostet Zeit, erhöht aber die Glaubwürdigkeit des Ergebnisses.

Dauerhaftigkeit. Ein Artikel, der dauerhaft online und auffindbar bleibt, hat einen anderen Wert als eine Meldung, die nach Wochen verschwindet. Fragen Sie jeden Anbieter danach.

Zwischen-CTA: Bevor Sie irgendwo Budget einplanen, lohnt die Bestandsaufnahme: Der kostenlose Ruf-Check zeigt, was heute zu Ihrem Namen gefunden wird — und wo eine Veröffentlichung den größten Unterschied machen würde.

Unsere Preise — transparent, damit Sie nicht zweimal fragen müssen

Wir nennen unsere Preise öffentlich, weil wir selbst ungern mit Anbietern sprechen, die das nicht tun:

  • Einzelner Personenartikel (Einmalkauf): je nach Portal etwa 490 bis 790 € — der redaktionelle Artikel über Ihren Werdegang, veröffentlicht auf einem zu Ihnen passenden Portal.
  • Business — 990 €/Monat: kontinuierliche redaktionelle Veröffentlichungen auf Branchen- und Regionalportalen.
  • Premium — 1.990 €/Monat (unsere Empfehlung): bis zu drei Veröffentlichungen pro Monat, dazu Themenstrategie und Reporting.
  • Autorität — 3.990 €/Monat: zusätzlich eine Fachmagazin-Platzierung pro Quartal.
  • Enterprise — ab 9.900 €/Monat: monatliche Platzierungen in reichweitenstarken Top-Medien, individuell geplant.

Alle Paketpreise verstehen sich zzgl. USt. und gelten im 3-Monats-Plan — damit sparen Sie 33 % gegenüber der flexiblen monatlichen Buchung. Die Details finden Sie unter unseren Paketen.

So läuft eine Veröffentlichung ab — mit Freigabe statt Überraschungen

1. Briefing: Im Gespräch oder per Fragebogen klären wir Person, Thema und Ziel.

2. Vorschlag: Sie erhalten Themenwinkel und Medienempfehlung — inklusive Zeitrahmen in Werktagen.

3. Entwurf: Die Redaktion schreibt. Sie liefern Erfahrung, kein Manuskript.

4. Ihre Freigabe: Der entscheidende Schritt. Kein Text erscheint, den Sie nicht gelesen und freigegeben haben — Überarbeitungen inklusive, bis es passt.

5. Veröffentlichung und Live-Link: Sie erhalten den Link und können ihn sofort nutzen — auf der Website, in der Signatur, auf LinkedIn, in Angeboten.

Warnzeichen: Woran Sie unseriöse Anbieter erkennen

  • Garantien für Rankings, Aufträge oder Umsatz. Das kann seriös niemand versprechen. Eine Veröffentlichung schafft nachlesbare Substanz — was Suchmaschinen und Leser daraus machen, garantiert kein ehrlicher Anbieter.
  • „Wir löschen negative Einträge." Löschversprechen sind in aller Regel unseriös. Seriös ist Aufbauarbeit mit eigenen, echten Inhalten.
  • Keine Entwurfsfreigabe. Wenn Texte online gehen, bevor Sie sie gesehen haben, verlieren Sie die Kontrolle über Ihren eigenen Namen.
  • Anonyme Anbieter. Kein Impressum, keine erreichbaren Ansprechpartner, keine nachvollziehbaren Beispielmedien — Finger weg.
  • Portale ohne echte Leser. Seiten, die erkennbar nur für Suchmaschinen existieren, nützen Ihrem Ruf nichts. Fragen Sie, wo genau veröffentlicht wird, und sehen Sie sich das Medium vorher an.
  • Künstlicher Druck. „Nur heute", „nur noch zwei Plätze" — ein seriöses Angebot gilt auch nächste Woche noch.

Häufige Fragen

Warum nennen so viele Anbieter keine Preise?

Teils, weil Medienkonditionen tatsächlich variieren — teils, weil sich im Verkaufsgespräch mehr Spielraum ergibt. Variierende Konditionen sind real; trotzdem lassen sich Spannen und Paketpreise ehrlich benennen. Genau das tun wir.

Kann ich mit einem einzelnen Artikel starten?

Ja. Ein Personenartikel als Einmalkauf (je nach Portal etwa 490 bis 790 €) ist ein guter Weg, unsere Arbeitsweise kennenzulernen. Für den kontinuierlichen Aufbau — und damit für ein belastbares Gesamtbild — sind die Monatspakete gedacht.

Zahle ich für einen Text, der mir nicht gefällt?

Sie geben jeden Text vor der Veröffentlichung frei, und wir überarbeiten den Entwurf, bis er passt. Veröffentlicht wird nur, was Sie freigegeben haben.

Rechnen Sie erst, wenn Sie wissen, wo Sie stehen

Eine gute Budgetentscheidung beginnt nicht mit einer Preisliste, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Starten Sie darum mit dem kostenlosen Ruf-Check: Sie erfahren, was heute zu Ihrem Namen sichtbar ist und welche Art von Veröffentlichung den größten Hebel hätte. Danach zeigen Ihnen unsere Pakete schwarz auf weiß, was welche Ausbaustufe kostet — ohne Verkaufstheater und mit einem festen Prinzip: Jeden Text geben Sie vor der Veröffentlichung frei.

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