Personenartikel: So entsteht der Artikel über Ihren beruflichen Werdegang
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Dienstag, 14:03 Uhr. Am Telefon eine Redakteurin, vor sich Ihre Antworten aus dem Fragebogen — ihre erste Frage: „Sie haben 2011 eine sichere Anstellung gekündigt, um neu anzufangen. Warum eigentlich?" In den nächsten vierzig Minuten erzählen Sie Dinge, die auf keiner Ihrer Webseiten stehen. Genau daraus entsteht der Artikel über Sie — einer, den Sie so über sich selbst nie hätten schreiben können.
Was ein Personenartikel ist — und was nicht
Ein Personenartikel ist ein redaktionelles Porträt: ein Text über Ihren Werdegang, Ihre Haltung und Ihre Expertise, veröffentlicht auf einem Portal oder in einem Magazin, das zu Ihrer Branche oder Region passt. Er beantwortet die Frage, die sich jeder stellt, der Ihren Namen googelt: Wer ist das — und traue ich dieser Person meinen Auftrag zu?
Genauso wichtig ist, was er nicht ist: kein Werbeflyer in Ich-Form, keine Aneinanderreihung von Superlativen, kein Verkaufstext. Ein gutes Porträt informiert und erzählt, statt zu behaupten — gerade deshalb bleibt es hängen. Wo genau der Artikel erscheint, hängt von Branche, Region und Ihrem Ziel ab; das besprechen wir vorher, nicht hinterher.
Vom Erstgespräch zum Live-Link: die sieben Schritte
1. Erstgespräch oder Fragebogen. Am Anfang stehen Fakten und Ziele: Stationen, Schwerpunkte, Zielgruppe — und die Frage, was der Artikel für Sie leisten soll. Empfehlungen unterfüttern? Die Positionierung schärfen? Den Namen überhaupt erst sichtbar machen?
2. Themenwinkel festlegen. Der Unterschied zwischen einem austauschbaren und einem lesenswerten Porträt ist der Winkel. Nicht: „Macht seit 15 Jahren Buchhaltung." Sondern: der rote Faden, die mutige Entscheidung, die besondere Spezialisierung — das, was Ihren Weg erzählbar macht. Diesen Vorschlag stimmen wir mit Ihnen ab.
3. Das Interview. 30 bis 60 Minuten, telefonisch oder per Video. Sie müssen nichts vorbereiten außer Zeit und Offenheit; gute Fragen führen durch das Gespräch. Es ist der Schritt, vor dem viele den meisten Respekt haben — und zugleich der angenehmste: Sie sprechen über das, was Sie am besten kennen.
4. Der Entwurf. Die Redaktion schreibt das Porträt — Struktur, Dramaturgie, saubere Formulierungen, Ihre Zitate an den richtigen Stellen. Sie liefern kein Manuskript; das Material haben Sie längst geliefert, im Gespräch.
5. Ihre Freigabe. Der wichtigste Schritt des gesamten Ablaufs: Kein Wort erscheint ohne Ihr Okay. Sie lesen den Entwurf, markieren, was nicht passt — sachlich falsch, zu privat, falscher Ton —, und wir überarbeiten, bis der Text stimmt. Erst dann geht irgendetwas an ein Medium.
6. Die Veröffentlichung. Der Artikel erscheint im vereinbarten Medium — so wie Sie ihn freigegeben haben.
7. Der Live-Link. Sie erhalten den Link zur Veröffentlichung, und damit ein Arbeitsinstrument: Verlinken Sie ihn auf Ihrer Website, im LinkedIn-Profil, in der E-Mail-Signatur, in Angeboten. Ein Porträt wirkt genau dort, wo Menschen gerade dabei sind, sich ein Bild von Ihnen zu machen.
Zwischen-CTA: Ob ein Personenartikel für Sie der richtige erste Schritt wäre, zeigt der kostenlose Ruf-Check — er macht sichtbar, was heute zu Ihrem Namen gefunden wird.
Was ein guter Personenartikel enthält
Werdegang mit Kontext. Nicht nur Stationen, sondern Übergänge: Warum von A nach B? Entscheidungen und Wendepunkte machen aus einem Lebenslauf eine Geschichte.
Haltung. Wie Sie arbeiten und warum — die Sätze, an denen Leser erkennen, ob Sie zu ihnen passen. Haltung unterscheidet Sie stärker als jede Leistungsliste.
Expertise, konkret gemacht. Statt „langjährige Erfahrung": typische Fälle, Spezialisierungen, Beispiele aus der Praxis — selbstverständlich ohne Kundeninterna.
Zitate in Ihrer Sprache. Wörtliche Zitate machen den Text menschlich und geben ihm Ihre Stimme. Jedes einzelne davon prüfen Sie in der Freigabe.
Ein unaufdringlicher Schluss. Wer mehr wissen will, findet den Weg zu Ihnen — dezent, ohne Kaufappell.
Für wen sich ein Personenartikel lohnt
- Selbstständige und Freiberufler, deren Aufträge über Empfehlungen kommen: Der Artikel fängt die Google-Suche auf, die fast jeder Empfehlung folgt.
- Berater, Coaches und Experten, die sich positionieren wollen: Ein Porträt bündelt Werdegang und Spezialisierung an einem zitierfähigen Ort.
- Geschäftsführer und Inhaber: Das Unternehmen hat eine Website — der Mensch dahinter oft nichts. Geschäftspartner googeln beides.
- Führungskräfte im Bewerbungsprozess: Auch Personalentscheider und Headhunter googeln. Ein Porträt gibt dem Lebenslauf nachlesbare Tiefe — kein Jobversprechen, aber ein deutlich besserer erster Eindruck.
Und für wen eher nicht? Wer berufliche Sichtbarkeit grundsätzlich nicht möchte oder nicht öffentlich auftreten darf, sollte zuerst klären, was überhaupt erscheinen soll. Auch das besprechen wir offen im Erstgespräch — manchmal ist die richtige Antwort: noch nicht.
Wie lange dauert das? Ehrliche Zeitangaben
Zur Orientierung die typischen Spannen aus dem Ablauf — Richtwerte, keine Garantie, denn jedes Medium hat eigene Abläufe:
- Erstgespräch bis Interview: je nach Terminlage meist innerhalb von 5 Werktagen
- Interview bis Entwurf: in der Regel 5 bis 10 Werktage
- Ihre Freigabe: liegt bei Ihnen — manche geben am selben Tag frei, andere lassen den Text eine Woche ruhen
- Freigabe bis Veröffentlichung: je nach Portal etwa 3 bis 15 Werktage; Fachmagazine mit festen Redaktionsplänen brauchen länger
In Summe vergehen vom Start bis zum Live-Link häufig drei bis sechs Wochen. Den konkreten Zeitrahmen für Ihr Wunschmedium nennen wir Ihnen vor der Beauftragung — in Werktagen, nicht in Vertröstungen.
Häufige Fragen
Was, wenn mir der Entwurf nicht gefällt?
Dann wird überarbeitet, bis er passt. Es erscheint kein Text, den Sie nicht freigegeben haben — das ist der Kern unseres Ablaufs.
Ich kann nicht gut formulieren. Ist das ein Problem?
Nein, im Gegenteil: Das Interview ist genau dafür da. Sie erzählen, die Redaktion schreibt.
Was kostet ein Personenartikel?
Als Einmalkauf je nach Portal etwa 490 bis 790 € zzgl. USt. Wer den eigenen Namen kontinuierlich aufbauen möchte, findet in unseren Monatspaketen ab 990 € den planvollen Weg dafür.
Machen Sie Ihren Werdegang nachlesbar
Zwanzig Berufsjahre verdienen mehr als einen Verzeichniseintrag. Der erste Schritt kostet nichts und dauert nur wenige Minuten: Starten Sie den kostenlosen Ruf-Check und sehen Sie, was heute zu Ihrem Namen gefunden wird. Wenn Sie danach den Artikel über sich angehen möchten — als einzelnes Porträt oder als kontinuierlichen Aufbau —, finden Sie unsere Pakete transparent erklärt. Und wie bei allem, was wir veröffentlichen, gilt: Jeden Text geben Sie vor der Veröffentlichung frei.
